Förderung

Erdwärme Förderung

Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, die Vorgaben des Kyoto Protokolles bezüglich des Klimaschutzes noch deutlich zu übertreffen.
Deshalb wird innerhalb der Europäischen Union der Ausbau der Verwendung von regenerativen Energieformen auch finanziell gefördert. Solche Förderungen werden u.a. im „Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)“ geregelt.

So wird beispielsweise im „Erneuerbare Energien Gesetz“ auch geregelt, wie hoch die Vergütung pro Kilowattstunde an elektrischem Strom mindestens sein muß, wenn der Strom aus regenerativen Quellen stammt und in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird.

Öffentliche Zuschüsse zur Geothermie

Für Strom, der mittels Geothermie erzeugt wurde, besagt §28 des „Erneuerbare Energien Gesetz“, daß:

  • Strom bei Anlagenleistungen bis 10 Megawatt mit 16 Cent je Kilowattstunde vergütet wird und
  • Strom bei Anlagenleistungen größer 10 Megawatt mit 10,5 Cent pro Kilowattstunde zu vergüten ist.

Sonstige Staatliche Zuschüsse (Erdwärme Förderung) in Deutschland

Zudem gibt es noch einige Sondervergütungen, wie beispielsweise den „Wärmenutzungs-Bonus“, der besagt, daß sich die Vergütung pro Kilowattstunde Strom noch um zusätzliche 3 Cent pro Kilowattstunde erhöht, wenn die Anlage auch zur Wärmeerzeugung genutzt wird.

Diese staatliche Förderung macht die Nutzung der Geothermie auch in Teilen Deutschlands interessant, so daß zu erwarten ist, das die Nutzung der Erdwärme tendenziell steigen wird.
Da andere regenerative Energieformen jedoch ebenfalls gefördert werden und deren Anwendung oftmals mit geringeren Investitionen verbunden ist, wird der Energieertrag über die Nutzung von Erdwärme in Deutschland sicherlich nicht so rasant steigen, wie dies beispielsweise bei der Windenergie oder der Solarenergie der Fall ist.

Weltweit gesehen und besonders in Regionen, in denen die geologischen Voraussetzungen für die Nutzung der Tiefengeothermie besonders günstig sind, wird die Nutzung der Erdwärme sicherlich noch deutlich ausgebaut werden.